
Normal ist all das, was uns vertraut ist und wir für so selbstverständlich halten, dass wir es nicht mehr hinterfragen - wie die Naturgesetze.
Die Naturgesetze sind wahr, sie sind unumstößlich gegeben, natürlich und damit ist es auch sinnvoll und energiesparend, sie nicht permanent zu hinterfragen oder daran zu zweifeln. Der Apfel wird immer wieder auf den Boden fallen. Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis.
In unserem Leben haben wir jedoch auch viele Dinge im Laufe der Jahre und Jahrtausende für naturgegeben angenommen, obwohl sie das gar nicht sind. Sie kommen so häufig vor und sind so weit verbreitet, dass wir sie für normal und naturgegeben halten.
Diese Haltung hat uns geholfen, zu überleben und insofern war es sinnvoll und gut, sie nicht mehr zu hinterfragen. Ob diese Dinge heute auch noch nützlich und sinnvoll sind, wissen wir oft nicht. Wir stellen diese Frage auch nicht mehr, weil sie aus unserem Bewusstsein verschwunden sind - sie sind einfach ganz selbstverständlich da. Die Welt ist so. Aber ist die Welt wirklich in Wahrheit so? Müssen Angebot und Nachfrage wirklich alleine den Preis bestimmen?
Natürlich spart es Energie, wenn wir nicht alles permanent hinterfragen - insbesondere in gesellschaftlichen Systemen. Wer möchte schon zum Außenseiter werden und Gefahr laufen, ausgegrenzt zu werden. So ist es ein großes Risiko, solche Systeme und Dinge zu hinterfragen oder gar zu kritisieren. Dies führt meist zu heftigen Abwehrreaktionen und Angriffen. Auch das ist nachvollziehbar - der Mensch mag keine Veränderungen, weil sie energieaufwendig sind und das eigene Gefühl von Sicherheit angreifen. Die Dinge so zu belassen, wie sie sind und sich schon seit immer "bewährt" haben, ist eine nützliche Strategie - war sie zumindest einmal. Sie verändern zu wollen, löst Angst aus.
Dieser Podcast geht trotzdem das Wagnis ein und hinterfragt ganz bewusst unser Normal. Wir tun dies nicht, um zu provozieren oder Ängste auszulösen. Es ist eine Einladung, die Dinge und Systeme zu hinterfragen, ob sie uns wirklich noch dienen. Wenn sie dies nicht mehr tun, dann können wir alle gemeinsam im Austausch und im Miteinander eine andere, bessere Lösung finden. Es geht uns ganz bewusst nicht um Recht haben oder ein Entweder-oder. Uns geht es um einen verbindenden, respektvollen, wertschätzenden und würdevollen Dialog. Es geht uns nicht um Mehrheiten, die dann die Veränderung bestimmen. Uns geht es um die glückliche oder gar geistige Lösung zum Wohle aller, die auch alle mittragen können und wollen.
Wir tun dies, weil wir davon überzeugt sind, dass unsere aktuellen Lösungen keine mehr sind. Wir laden ein, wieder zu unserer Ursprünglichkeit zurückzukehren, denn wir Menschen sind Bindungswesen und keine Einzelkämpfer. Zusammen geht alles viel einfacher, auch wenn es anfangs noch Reibungsverluste und einen großen Lernaufwand gibt.
Am Ende werden wir in Glückseligkeit und in Frieden das Leben miteinander feiern. Dafür braucht es Dich und Dein Dich Einlassen auf Dein wahres Wesen.